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Aktuelles

    Wenn Einsamkeit das Leben bestimmt

     

    Ungewollte Einsamkeit ist sehr belastend. Unabhängig von unserem Alter sind Kontakte mit Mitmenschen so wichtig wie die Luft zum Atmen. Wir müssen über das sprechen können, was uns antreibt und beschäftigt, wollen uns austauschen und einander zuhören. 

    Wer unter Einsamkeit leidet, dem fehlen Halt und Zuneigung.
     
    Ursachen der Einsamkeit

    Älter zu werden muss nicht zwangsläufig bedeuten, einsam zu sein. Das Risiko der Isolierung steigt jedoch mit zunehmendem Alter an. Das soziale Netzwerk wird kleiner und gleichzeitig fällt es schwerer, neue Kontakte zu knüpfen. Autonomieverlust, der Tod des Lebenspartners oder naher Angehöriger, die Trennung von der Familie, fehlende Perspektiven, Krankheiten, finanzielle Schwierigkeiten, Sprachbarrieren oder die Angst, alleine aus dem Haus zu gehen, können ebenfalls zu Einsamkeit führen.

     

    Folgen der Einsamkeit

    Die Auswirkungen von Einsamkeit sind so vielfältig wie ihre Ursachen. Menschen, die unter Einsamkeit leiden, fühlen sich oft ausgeschlossen und nutzlos und ziehen sich immer mehr zurück. Es ist für Betroffene schwierig, aus eigenem Antrieb aus der Spirale auszubrechen. Menschen, die unter Einsamkeit leiden, brauchen Unterstützung.  Nachstehende Tipps sollen helfen, die Situation zu verbessern.

     

    Isolation ist keine Sackgasse

    Mit kleinen Schritten ist es möglich, aus der Isolation auszubrechen. Suchen Sie den Weg, der am besten zu Ihnen passt:

    • Behandeln Sie sich selber gut: Decken Sie auch für sich alleine den Tisch
      schön, kochen Sie etwas Gutes, verwöhnen Sie sich
    • Pflegen Sie Kontakte: Laden Sie Nachbarn, Bekannte ein. Zeigen Sie Interesse am Leben anderer
    • Nehmen Sie am Quartierleben teil: Besuchen Sie kulturelle Veranstaltungen,
      werden Sie Mitglied in einem Verein
    • Bleiben Sie offen für Neues: Besuchen Sie Kurse, engagieren Sie sich als
      Freiwillige/r
    • Nehmen Sie Angebote von Organisationen in Anspruch, zum Beispiel einen Besuchs- und Begleitdienst
    • Stellen Sie keine zu hohen Erwartungen an die Umwelt. Seien Sie nachsichtig, wenn andere einmal keine Zeit haben. Mit der einen Person können Sie vielleicht spazieren gehen und mit den anderen guten Gesprächen führen
    • Konsultieren Sie Fachpersonen, wenn Sie sich schlecht fühlen und Sie sich nicht mehr selber zu helfen wissen.
    • Sollte Ihre Mobilität eingeschränkt sein, können Sie Ihre Beziehungen auch per Telefon, E-Mail, SMS oder über Briefe pflegen. Laden Sie öfters Besuch zu sich
      ein und nehmen Sie Fahrdienste in Anspruch, um ausser Haus zu kommen
       

    Lade Sie diesen Flyer zum Thema "Gemeinsam gegen einsam - Wege aus der Alters-Einsamkeit" vom Schweizerischen Roten Kreuz hier kostenlos herunter. 

    Weitere Unterstützung zum Thema Alltagsbegleitung finden Sie in unserem Betreuungsangebot. Engagiert, einfühlsam und speziell für die Betreuung von Senioren geschult, kümmern wir uns zuverlässig um eine Vielzahl von Alltagsaufgaben um gemeinsam statt einsam den Alltag zu meistern.