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Aktuelles

    Einsamkeit ist nicht nur ein trauriges Gefühl

    Politiker in Deutschland fordern mehr Mittel, um die Einsamkeit zu bekämpfen. In England gibt es seit Anfang 2018 einen Regierungsposten, der gegen die «postsozialen Zustände» vorgeht. Einsamkeit rückt in den Fokus der Politik und der Wissenschaft. Denn es ist die Kehrseite des steigenden Reichtums, der uns zunehmend isoliert: Je besser es den Menschen wirtschaftlich geht, desto eigenständiger und individualistischer leben sie.

    Der Mensch, im Kampf ums Überleben nicht mehr auf das schützende Rudel angewiesen, geht zunehmend alleine seinen Weg. Laut Schätzungen sind bereits 50 Millionen Menschen in Europa sozial isoliert, in der Schweiz ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung ledig, geschieden oder verwitwet. Einpersonenhaushalte sind die verbreitetste Wohnform. Kein Wunder, dass sich bei der letzten Umfrage des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums 36,1 Prozent der Bevölkerung manchmal bis oft einsam fühlten.

     
    Einsamkeit kann jede oder jeden treffen

    Subjektiv empfundene Isolation ist nicht bloss ein unangenehmes Gefühl, sondern ein alarmierender Zustand, der längerfristig krank macht. Manfred Spitzer, Hirnforscher und Direktor der Universitätsklinik Ulm, fasst das Risiko in Zahlen. Wer sich einsam fühlt, hat eine um 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben. Einsamkeit sei gefährlicher als Rauchen, Alkohol trinken, Bewegungsmangel oder Luftverschmutzung. Denn wer Ausgrenzung negativ empfinde, sei akutem Stress ausgesetzt. Halte dieser über Monate oder Jahre an, schwäche er das Immunsystem und begünstige Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Krebs.

     
    Einsamkeit ist ein Alarmsignal

    In Untersuchungen konnten amerikanische Forscher zeigen, dass das Zusammensein mit anderen das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Wird ein Mensch jedoch isoliert, wird bei ihm eine andere Hirnregion aktiv: jene, die auch bei körperlichem Schmerz reagiert. 

     

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