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Aktuelles

    Heisse Tage: Besonders Senioren sind gefährdet

    Sommerliche Hitze in der Stadt, das heisst nicht nur Badi-Wetter und volle Strassencafés. Für alte und kranke Menschen sowie für kleine Kinder steigt das gesundheitliche Risiko.

    Hitzewellen können für Menschen aller Altersstufen eine Belastung sein. Betagte und pflegebedürftige Menschen sind aber besonders gefährdet. Die Folgen betreffen vor allem Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Grund dafür ist eine Beeinträchtigung der Wärmeregulation: Sie schwitzen weniger und empfinden ein vermindertes Durstgefühl. Deshalb brauchen sie während der heissen Periode Hilfe.

     

    Dafür haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) 3 goldene Regeln für Betagte an Hitzetagen herausgegeben:

    1. Anstrengung vermeiden: Im Haus bleiben, wenig körperliche Aktivitäten
    2. Hitze ausperren und Körper kühlen: Tagsüber Fenster und Fensterlä- den/Rollläden/Vorhänge schliessen, nachts lüften, lose, helle und dünne Kleider tragen, Körper frisch halten mit kühlen Duschen, kaltes Tuch auf Stirn und Nacken, kalte Arm- und Wadenwickel, kalte Fuss- und Handbäder
    3. Viel trinken und leicht essen: Getränke (mind. 1,5 l/Tag) in regelmässigen Abständen trinken, auch ohne Durstgefühl, erfrischende, kalte Speisen: Früchte, Salate, Gemüse, Milchprodukte. Auf ausreichende Versorgung mit Salz achten.Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es dennoch zu Hitzefolgen kommen wie Schwäche, Verwirrtheit, Schwindel, Übelkeit oder Muskelkrämpfen. Dann gilt es sofort zu handeln: Viel trinken, den Körper abkühlen und einen Arzt rufen.

    Hitzewarnungen können da zumindest kurzfristig greifen – vorausgesetzt, sie erreichen die besonders betroffenen Menschen. Hier sei Nachbarschaftshilfe gefordert, um der älteren Nachbarin ein paar Wasserflaschen vorbeizubringen und von der Hitzewarnung zu berichten. Auch Ärzte, Apotheker, Seniorenbetreuer oder ambulante Pflegedienste seien gefragt.